Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der Website sowie für Verträge zwischen:
Datenturm GmbH
Schemmener Straße 14
51647 Gummersbach
Deutschland
Telefon: +49 2261 9913991
WhatsApp: +49 155 60917334
E-Mail: [email protected]
– nachfolgend „Anbieter“ – und ihren Kunden.
Unsere Leistungen richten sich vorrangig an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB kommen nur zustande, wenn dies im individuellen Angebot ausdrücklich vorgesehen oder bestätigt wird.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben. Individuelle Vereinbarungen und das jeweilige Angebot haben Vorrang vor diesen Bedingungen.
2. Nutzung der Website
Die Website dient der Information über unsere Leistungen, Produkte und digitalen Lösungen sowie der Übermittlung unverbindlicher Anfragen.
Nutzer dürfen die Website nur im Einklang mit geltendem Recht verwenden. Unzulässig sind insbesondere:
- Angriffe auf die technische Infrastruktur,
- Umgehung von Zugriffs-, Sicherheits- oder Rate-Limit-Maßnahmen,
- automatisierte Abfragen in unangemessenem Umfang,
- Übermittlung von Schadsoftware,
- Nutzung fremder Identitäten oder Zugangsdaten,
- rechtswidrige, beleidigende, diskriminierende oder schädliche Inhalte,
- Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Datenschutzrechten,
- Nutzung der Website zur Verbreitung von Spam oder betrügerischen Angeboten.
Wir dürfen Zugriffe vorübergehend oder dauerhaft sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine missbräuchliche oder rechtswidrige Nutzung bestehen.
3. Leistungsangebot
Der Anbieter erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen:
- individuelle Softwareentwicklung,
- Web- und App-Entwicklung,
- E-Commerce,
- IT-Beratung und API-Entwicklung,
- Server-, VPS- und Hosting-Leistungen,
- Wartung, Support und IT-Sicherheit,
- Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing,
- Software-as-a-Service und digitale Plattformlösungen,
- Automatisierungs- und KI-nahe Unternehmenslösungen,
- Bereitstellung von Software und Downloads.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem individuellen Angebot, der Leistungsbeschreibung, dem Auftrag, dem Serviceplan oder einer gesonderten Vereinbarung.
4. Website-Anfragen und Vertragsschluss
Die Auswahl eines Produkts, das Hinzufügen zum Warenkorb und die Übermittlung eines Kontakt-, Angebots-, Server- oder Warenkorbformulars sind unverbindliche Anfragen.
Durch das Absenden eines solchen Formulars kommt kein kostenpflichtiger Vertrag zustande.
Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn:
- der Anbieter dem Kunden ein individuelles Angebot in Textform übermittelt und
- der Kunde dieses Angebot innerhalb der vorgesehenen Frist in Textform annimmt,
oder wenn beide Parteien einen gesonderten Vertrag schließen.
Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung bestätigt nur den Eingang der Anfrage und stellt keine Annahme und keine Vertragsbestätigung dar.
5. Kundenkonten
Die Registrierung eines Kundenkontos ist kostenlos und führt nicht automatisch zu einem Vertrag über kostenpflichtige Leistungen.
Der Kunde muss vollständige und richtige Angaben machen. Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Eine Weitergabe von Zugangsdaten ist nicht gestattet.
Der Kunde muss uns unverzüglich informieren, wenn er einen Missbrauch oder den Verlust seiner Zugangsdaten feststellt.
Wir dürfen ein Konto vorübergehend sperren, wenn:
- ein Sicherheitsrisiko besteht,
- der Verdacht eines Missbrauchs vorliegt,
- falsche Identitäts- oder Kontaktdaten verwendet wurden,
- fällige Zahlungen trotz Mahnung ausstehen,
- eine gesetzliche oder behördliche Verpflichtung besteht.
Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
6. Angebote, Preise und Umsatzsteuer
Preisangaben auf der Website sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliches Angebot bezeichnet werden.
Angaben wie „ab“, „ab monatlich“ oder vergleichbare Formulierungen sind Ausgangspreise. Der endgültige Preis richtet sich nach dem tatsächlichen Leistungsumfang und wird im individuellen Angebot ausgewiesen.
Gegenüber Unternehmern verstehen sich Preise, sofern nicht anders angegeben, netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Gegenüber Verbrauchern werden im individuellen Angebot die Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer sowie alle zusätzlichen Kosten ausgewiesen.
Einrichtungs-, Lizenz-, Domain-, Drittanbieter-, Nutzungs-, API-, Verkehrs-, Speicher-, Hardware-, Versand- oder sonstige Zusatzkosten werden nur geschuldet, wenn sie im Angebot oder Vertrag aufgeführt sind.
7. Zahlung
Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang ohne Abzug fällig.
Zahlungen erfolgen grundsätzlich per Banküberweisung oder über eine im individuellen Vertrag vereinbarte Zahlungsart.
Der Kunde gerät nach den gesetzlichen Vorschriften in Verzug. Bei Unternehmern können wir die gesetzliche Verzugspauschale und Verzugszinsen verlangen.
Bei laufenden Leistungen dürfen wir nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung die betroffene Leistung vorübergehend sperren, wenn der Kunde mit einer wesentlichen Zahlung in Verzug ist. Eine Sperrung darf nicht unverhältnismäßig sein. Gesetzliche Zurückbehaltungs- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.
8. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt rechtzeitig alle Informationen, Inhalte, Zugänge, Freigaben, Ansprechpartner und Entscheidungen bereit, die für die Leistungserbringung erforderlich sind.
Der Kunde ist insbesondere dafür verantwortlich, dass:
- bereitgestellte Inhalte rechtmäßig verwendet werden dürfen,
- notwendige Einwilligungen und Rechte vorliegen,
- Angaben und technische Vorgaben vollständig und richtig sind,
- Freigaben innerhalb vereinbarter Fristen erteilt werden,
- eigene Systeme und Daten angemessen gesichert werden,
- Zugangsdaten und Administratorrechte geschützt werden,
- keine rechtswidrigen Daten oder Inhalte bereitgestellt werden.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch eine fehlende oder verspätete Mitwirkung entstehen, können zu einer angemessenen Verschiebung von Terminen und – nach vorheriger Information – zu zusätzlicher Vergütung führen.
9. Projektleistungen, Abnahme und Änderungswünsche
Bei Werkleistungen, insbesondere individueller Software-, Website- oder App-Entwicklung, gelten die vereinbarten Anforderungen und Abnahmekriterien.
Nach Fertigstellung stellen wir die Leistung zur Prüfung bereit. Der Kunde prüft sie innerhalb einer angemessenen Frist und teilt konkrete wesentliche Mängel mit.
Unwesentliche Abweichungen, die die vertraglich vorausgesetzte Nutzung nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
Änderungs- und Erweiterungswünsche, die nicht vom vereinbarten Leistungsumfang umfasst sind, werden als Change Request behandelt. Vor Umsetzung informieren wir den Kunden über Auswirkungen auf Vergütung, Termine und technische Abhängigkeiten.
Teilabnahmen können vereinbart werden.
10. Leistungszeiten
Liefer- und Leistungsfristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
Fristen verlängern sich angemessen, wenn:
- der Kunde erforderliche Mitwirkungen verspätet erbringt,
- nachträgliche Änderungswünsche entstehen,
- Drittanbieterleistungen ausfallen,
- unvorhersehbare technische Hindernisse auftreten,
- ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
Gesetzliche Rechte wegen Verzugs bleiben unberührt.
11. Hosting, Server, VPS und technische Infrastruktur
Bei Hosting-, Server- und VPS-Leistungen ergeben sich insbesondere Rechenleistung, Arbeitsspeicher, Speicherplatz, Traffic, IP-Adressen, Standort, Verwaltungsumfang und Abrechnungszeitraum aus dem individuellen Angebot.
Eine bestimmte Verfügbarkeit, Reaktionszeit, Wiederherstellungszeit oder ein Service-Level wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich in einem SLA vereinbart ist.
Notwendige Wartungsarbeiten können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Planbare Wartungen werden, soweit zumutbar, vorab angekündigt.
Der Anbieter darf zur Gefahrenabwehr, zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben oder zur Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen Dritter vorübergehende technische Maßnahmen treffen. Dazu kann auch eine kurzfristige Sperrung gehören, wenn von einem System des Kunden Schadsoftware, Angriffe, Spam oder sonstige erhebliche Gefahren ausgehen.
Backups sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Sofern keine gesonderte Backup-Leistung vereinbart ist, bleibt der Kunde für eigene, regelmäßig geprüfte Datensicherungen verantwortlich.
12. Zulässige Nutzung von Hosting- und SaaS-Leistungen
Der Kunde darf die Leistungen nicht nutzen für:
- rechtswidrige Inhalte oder Handlungen,
- Schadsoftware, Phishing oder betrügerische Angebote,
- Spam oder unerlaubte Werbung,
- Angriffe auf fremde Systeme,
- rechtswidrige Überwachung,
- Verletzung geistiger Eigentumsrechte,
- Inhalte, die Persönlichkeitsrechte oder Datenschutzrecht verletzen,
- eine Nutzung, die die Stabilität oder Sicherheit der Infrastruktur erheblich beeinträchtigt.
Bei konkreten Hinweisen auf einen Verstoß dürfen wir den Kunden zur Abhilfe auffordern und, wenn eine sofortige Gefahrenabwehr erforderlich ist, betroffene Funktionen vorübergehend sperren.
13. Domains und DNS-Leistungen
Domain-Verfügbarkeitsanzeigen sind unverbindlich. Eine Domain gilt erst als registriert, wenn die zuständige Registry oder der Registrar die Registrierung bestätigt hat.
Bei Domainleistungen können wir Registrare oder Registries als technische Erfüllungsgehilfen einsetzen. Es gelten ergänzend deren Registrierungsbedingungen.
Der Kunde ist verantwortlich für:
- richtige Inhaberdaten,
- rechtmäßige Domainnamen,
- rechtzeitige Mitwirkung bei Transfers,
- erforderliche Auth-Codes und Freigaben,
- rechtzeitige Zahlung von Verlängerungsgebühren,
- die Prüfung von Marken- und Namensrechten.
Soweit nicht anders vereinbart, schulden wir keinen dauerhaften Bestand einer Domain, wenn die Registry, der Registrar, eine Behörde oder ein Gericht die Registrierung ablehnt, sperrt oder aufhebt.
14. Software-as-a-Service
Bei SaaS-Leistungen erhält der Kunde für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und auf den vereinbarten Nutzerkreis beschränktes Nutzungsrecht.
Der Kunde darf insbesondere nicht:
- die Anwendung außerhalb des vertraglichen Umfangs vervielfältigen oder weitervermieten,
- Schutzmechanismen umgehen,
- Quellcode durch Reverse Engineering ermitteln, soweit dies nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist,
- Zugänge an unberechtigte Dritte weitergeben,
- die Anwendung für rechtswidrige Zwecke einsetzen.
Funktionsumfang, Nutzerzahl, Speicher, API-Limits, Support, Laufzeit und Datenexport richten sich nach dem vereinbarten Tarif.
15. Software-Downloads und Updates
Für herunterladbare Software gelten die im Angebot, auf der Downloadseite oder in gesonderten Lizenzbedingungen genannten Systemvoraussetzungen und Nutzungsrechte.
Der Kunde darf eine Software nur im vertraglich vereinbarten Umfang nutzen.
Soweit Updates, Wartung oder Support geschuldet werden, ergibt sich deren Umfang aus dem jeweiligen Vertrag. Ein Anspruch auf unbegrenzte Weiterentwicklung oder Kompatibilität mit zukünftigen Betriebssystemen besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
Gesetzliche Aktualisierungspflichten gegenüber Verbrauchern bleiben unberührt.
16. Nutzungsrechte und Arbeitsergebnisse
Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben sämtliche übertragbaren Nutzungsrechte beim Anbieter, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die im Angebot bezeichneten Nutzungsrechte. Ohne besondere Vereinbarung erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck.
Quellcode, offene Entwicklungsdateien, Designsysteme, interne Werkzeuge, Bibliotheken, wiederverwendbare Module, Know-how und Dokumentationen werden nur übertragen, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Vorbestehende Bestandteile, Standardmodule und allgemeines Know-how dürfen vom Anbieter auch in anderen Projekten weiterverwendet werden, sofern keine vertraulichen Informationen des Kunden offengelegt werden.
Open-Source- und Drittanbieterkomponenten unterliegen den jeweils geltenden Lizenzbedingungen.
17. Inhalte und Rechte des Kunden
Der Kunde räumt uns die zur Vertragsdurchführung erforderlichen Nutzungsrechte an den bereitgestellten Inhalten ein.
Der Kunde versichert, dass er zur Verwendung und Weitergabe der Inhalte berechtigt ist und dass dadurch keine Rechte Dritter verletzt werden.
Werden wir wegen vom Kunden bereitgestellter Inhalte von Dritten in Anspruch genommen, stellt uns der Unternehmer im gesetzlich zulässigen Umfang von berechtigten Ansprüchen und notwendigen Kosten frei. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
18. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln nicht offenkundige geschäftliche, technische und organisatorische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.
Die Pflicht gilt nicht für Informationen, die:
- bereits öffentlich bekannt sind,
- der empfangenden Partei nachweislich rechtmäßig bekannt waren,
- rechtmäßig von einem Dritten erlangt wurden,
- unabhängig entwickelt wurden,
- aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
Gesetzliche Geheimhaltungs- und Datenschutzpflichten bleiben unberührt.
19. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Jede Partei verarbeitet personenbezogene Daten in eigener Verantwortlichkeit nach den anwendbaren Datenschutzgesetzen.
Verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Dieser regelt insbesondere Gegenstand, Dauer, Weisungen, technische und organisatorische Maßnahmen, Unterauftragnehmer, Unterstützungspflichten, Meldung von Datenschutzverletzungen sowie Rückgabe und Löschung von Daten.
Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der von ihm veranlassten Verarbeitung, die Erfüllung von Informationspflichten und die erforderlichen Rechtsgrundlagen verantwortlich.
20. Einsatz von Unterauftragnehmern
Wir dürfen fachkundige Unterauftragnehmer einsetzen, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
Soweit Unterauftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten, gelten die gesetzlichen Anforderungen des Art. 28 DSGVO und die vereinbarte Auftragsverarbeitung.
Die Verantwortung des Anbieters für die vertraglich geschuldete Leistung bleibt unberührt.
21. Support
Supportkanäle, Supportzeiten, Reaktionsziele und Prioritäten richten sich nach dem jeweiligen Angebot oder SLA.
Eine Verfügbarkeit oder persönliche Bearbeitung rund um die Uhr ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
Allgemeine Kontaktmöglichkeiten oder automatisierte Assistenzfunktionen stellen keine garantierte 24/7-Reaktionszeit durch Mitarbeiter dar.
22. Vertragslaufzeit und Kündigung
Laufzeit und Kündigungsfrist ergeben sich aus dem individuellen Angebot.
Ist bei einem Vertrag mit einem Unternehmer eine feste Mindestlaufzeit vereinbart und keine andere Verlängerungsregel bestimmt, verlängert sich der Vertrag jeweils um die im Angebot genannte Verlängerungsperiode.
Für Verbraucher gelten ausschließlich die gesetzlichen Anforderungen und die im individuellen Angebot transparent mitgeteilten Laufzeit- und Kündigungsbedingungen. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen.
Kündigungen bedürfen mindestens der Textform, sofern gesetzlich keine andere Form vorgeschrieben ist.
23. Mängelrechte
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit im Folgenden nichts wirksam Abweichendes vereinbart ist.
Bei Unternehmern sind Mängel möglichst konkret und nachvollziehbar zu beschreiben. Der Anbieter erhält zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung.
Eine Gewähr für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen, eine bestimmte Anzahl von Leads, Umsatzsteigerungen oder eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit besteht nur, wenn dies ausdrücklich garantiert wurde.
24. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt:
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
- nach dem Produkthaftungsgesetz,
- im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie,
- soweit eine zwingende gesetzliche Haftung besteht.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für Datenverlust bei leichter Fahrlässigkeit auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung entstanden wäre.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer Organe, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
25. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Ausfälle, die auf Ereignissen außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs beruhen. Dazu können insbesondere Naturereignisse, Krieg, behördliche Maßnahmen, großflächige Netzausfälle, Streiks, Pandemien, Ausfälle zentraler Versorgungs- oder Telekommunikationsnetze und erhebliche Cyberangriffe gehören.
Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich und bemüht sich um eine angemessene Schadensminderung.
26. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
Verbraucher dürfen nach den gesetzlichen Vorschriften aufrechnen und Zurückbehaltungsrechte ausüben.
Unternehmer dürfen nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht darf nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.
27. Verbraucherstreitbeilegung
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Die frühere europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Ein Link zu dieser Plattform wird daher nicht bereitgestellt.
28. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
Das UN-Kaufrecht ist bei Verträgen mit Unternehmern ausgeschlossen.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Gleiches gilt, wenn der Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
29. Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sollen in Textform dokumentiert werden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Regelungen. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
Stand: 15. Juli 2026
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Die folgende Widerrufsbelehrung gilt nur, wenn Sie Verbraucher sind und mit uns einen Fernabsatzvertrag schließen.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:
Datenturm GmbH
Schemmener Straße 14
51647 Gummersbach
Deutschland
Telefon: +49 2261 9913991
WhatsApp: +49 155 60917334
E-Mail: [email protected]
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per Brief oder E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatten wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten. Ausgenommen sind zusätzliche Kosten, die dadurch entstanden sind, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben.
Die Rückzahlung erfolgt unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Ihre Widerrufserklärung bei uns eingegangen ist.
Für die Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Ihnen werden wegen der Rückzahlung keine Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass eine Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, müssen Sie einen angemessenen Betrag zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zum Eingang Ihres Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Verhältnis zum vertraglich vorgesehenen Gesamtumfang.
Vorzeitiges Erlöschen bei Dienstleistungen
Das Widerrufsrecht kann bei einer Dienstleistung vorzeitig erlöschen, wenn:
- wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben,
- wir erst begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnen,
- Sie bestätigt haben, dass Ihnen bekannt ist, dass Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
Vorzeitiges Erlöschen bei digitalen Inhalten
Bei einem Vertrag über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Widerrufsrecht erlöschen, wenn:
- Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnen,
- Sie bestätigt haben, dass Ihnen bekannt ist, dass Sie dadurch Ihr Widerrufsrecht verlieren,
- wir Ihnen eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt haben.
Muster-Widerrufsformular
An:
Datenturm GmbH
Schemmener Straße 14
51647 Gummersbach
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung beziehungsweise den Kauf der folgenden digitalen Inhalte:
Bestellt am / Vertrag geschlossen am:
Name des Verbrauchers:
Anschrift des Verbrauchers:
Datum:
Unterschrift des Verbrauchers, nur bei Mitteilung auf Papier: